Schülerfirma kämpft sich „draußen“ durch

Aichach (AN) - Das Projekt "Schüler AG Software testen", das in diesem Schuljahr bereits zum vierten Mal an der Geschwister-Scholl-Hauptschule durchgeführt wird, ist im neuen Hauptschul-Flyer des bayerischen Kultusministeriums als Beispiel für eine gelungene Kooperation Hauptschule-Hochschule aufgeführt.
Ziel dieser Schülerfirma, deren Mitarbeiter Schülerinnen und Schüler des M-Zweigs und Studierende der Hochschule München sind, ist es, die Schülerinnen und Schüler weiter zu qualifizieren und auf das Berufsleben oder aber auch auf ein mögliches Studium vorzubereiten. Wichtigste Lernziele neben dem Erlangen von Medien- und Sozialkompetenz sind das eigenständige Organisieren von Arbeitsabläufen und die Übernahme von Verantwortung für die eigene Leistung.

"Wir bleiben nicht im Schonraum Klassenzimmer, sondern gehen nach draußen und zeigen dort Leistung", darin sind sich die Verantwortlichen für das Projekt, vonseiten der Hochschule München Dr. Matthias Utesch und von der Hauptschule Aichach Konrektorin Christine Helfer, einig. Die Schülerinnen und Schüler testeten im Sommersemester die Lernsoftware "Lernvitamine Mathematik 8" vom Cornelsen Verlag zusammen mit Studenten der Hochschule und erarbeiteten eine Präsentation.

Bei den Wissenschaftstagen

Jetzt durften die jungen Mitarbeiter der Schülerfirma ihre Ergebnisse bei den Münchener Wissenschaftstagen vorstellen und waren auch zu der Veranstaltung "Kultur bildet Stadt" im Gasteig eingeladen.

 "An einer Schule kann so ein Projekt nur gelingen, wenn auch das Kollegium es unterstützt", davon ist Christine Helfer überzeugt. Als Berater und Betreuer der "AG Software testen" fungierten die Lehrer Gerhard Greiner und Christoph Schmidt, den Auftritt in München unterstützte Fachlehrerin Sabine Kapfhamer mit ihrer AG Gastronomie. Gewinner sind die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, die zu Recht stolz auf ihre Leistung sein dürfen, ganz im Sinne der Hauptschulinitiative.

Auftritt bei der Münchner Wissenschaftstagen

Aichacher Nachrichten, 28. OKtober 2008